Ratgeber-Finanzen

Hausbau und Finanzierung

Der Bausparvertrag

Eine Möglichkeit der Baufinanzierung stellt der Bausparvertrag dar. Hierbei schließt der Bausparer einen Vertrag, welcher auch für die Inanspruchnahme vermögenswirksamer Leistungen geeignet ist, mit einem Kreditunternehmen ab. Der Bausparer zahlt nun einen monatlichen oder vierteljährlichen, festgelegten Regelsparbeitrag in Höhe von 0,5 Prozent der Bausparsumme ein. Für das angesparte Kapital erhält der Bausparer eine vertraglich vereinbarte Verzinsung. Diese kann aber, mit Hilfe einer Klausel, an die aktuelle Zinslage auf dem Markt angepasst werden. Mit dem Abschluss des Bausparvertrages erhält der Bausparer ein gesetzliches Anrecht auf die Erteilung eines Bauspardarlehens, sofern die Bank die Vergabe eines Darlehens nicht wegen mangelnder Bonität ablehnen kann. Mit dem Bauspardarlehen wird die fehlende Summe zum Hausbau oder –kauf finanziert. Die Schuldsumme wird meist, je nach Höhe, mit einer Grundschuld abgesichert. Der Bausparer hat aber auch die Möglichkeit, nach Ablauf der festgesetzten Mindestsparzeit, auf ein Bauspardarlehen zu verzichten, sich sein Kapital auszahlen zu lassen und dieses anderweitig zu verwenden.

Die günstige Baufinanzierung

Beim Bau Ihres Eigenheims lassen sich viele Einsparungen ermöglichen. So kann man zum Beispiel nach dem Hausbau zeitweise bei Bedarf Storage anmieten und spart sich so den kosteninstensiven Kellerbau. Ein großes Einsparpotential gibt es aber bereits bei der Finanzierung. Die Zinsangebote der Kreditgeber klaffen oftmals weit auseinander. Alle die sich nach günstigen Zinsen für Ihre Baufinanzierung umschauen sind bei baufinanzierungsrechner.eu gut beraten. Auch die Wahl des richtigen Stromanbieters kann viel Geld fürdas Eigenheim sparen. Ein Strom Vergleich im Internet ist die schnellste Möglichkeit, den günstigsten Stromanbieter zu finden.

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Förderprogramme & Fördermittel

Als weitere Form der Hausbaufinanzierung stellen die Bundesländer verschiedene Fördermittel und -kredite zur Verfügung. Die Vergabe dieser Leistungen ist allerdings an strenge Regelungen gebunden und richtet sich meist an festgelegte Zielgruppen, wie kinderreiche Familien, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderungen. Oft sind diese Mittel auch an ein maximales Einkommen gebunden, welches, je nach Personenanzahl in der Familie, nicht überschritten werden darf. Dennoch lohnt sich vor dem Baubeginn immer eine Prüfung, ob man die Vorrausetzungen für eine dieser Leistungen erfüllt. Eine relativ neue Form der Baufinanzierung ist die sogenannte „Wohn-Riester Eigenheimrente“. Hierbei wird das, mit einem „Riester-Vertrag“ angesparte, Kapital nicht zur Altersvorsorge verwendet, sondern als Eigenkapital für den Erwerb von Wohneigentum eingesetzt. Grundsätzlich benötigt man für den Hausbau oder Hauskauf immer ein hohes Eigenkapital. Für Personen, welche nur über ein sehr geringes Eigenkapital verfügen, gibt es allerdings auch die Möglichkeit des Mietkaufs, welcher von verschiedenen Gesellschaften angeboten wird.

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